Bildbearbeitung in Lightroom

Bist du bereit für den Unterschied?

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Nie wieder ohne

Wie wir dir bereits im Abschnitt Fotografie Tipps & Tricks erzählt haben, fotografieren wir lediglich im Dateiformat RAW. Das bedeutet, dass deine Fotodaten unbearbeitet und unkomprimiert, also wie der Name sagt komplett „roh“ auf der Speicherkarte abgelegt werden. Es bieten sich damit unzählige Möglichkeiten dein Foto nach deinen Wünschen im Nachhinein zu gestalten und das nahezu ohne Qualitätsverlust.

Du kennst dich schon aus mit RAW? Hier kommst du direkt zu unserem Worlkflow!

RAW vs. JPEG

Als Standardformat vieler Digitalkameras wird das kompakte JPEG-Format verwendet. Die Dateien sind meist wesentlich kleiner, da sie nicht so viele Bildinformationen speichern. Kleines Beispiel: JPEG kann pro Farbkanal nur 256 Helligkeitsabstufungen abbilden, RAW-Dateien bis zu 16.384! Genau dieser Vorteil macht sich in der Bildqualität bezahlbar.

Und der Nachteil? Gibt es im Prinzip keinen mehr. Früher wurde als Argument gebracht, dass das rohe Dateifromat zu viel Speicherplatz veranschlagt. Ganz ehrlich: heute kostet eine 64 GB Speicherkarte knapp 20 € und damit kannst du locker 5.000 Dateien im RAW-Format speichern. Einen kleinen Haken gibt es jedoch noch. Wenn du eine Kamera besitzt welche das RAW aufnehmen kann, dann benötigst du noch eine bearbeitungsfähige Software. Aber keine Panik, es gibt sogar schon Apps für das Smartphone 🙂 Alle Programme erfordern allerdings eine gewisse Einarbeitungszeit. Wir arbeiten mit dem bekannten Programm Lightroom vom Hersteller Adobe.

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Hier kannst du schnell zwischen den einzelnen Funktionen springen, z.B. vom Bearbeitungsmodus (Entwickeln) in das Bilderverzeichnis (Bibiliothek).

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Der rechte Bildbereich dient dir zum Bearbeiten deiner Fotos, alle möglichen Änderungen auf einen Blick.

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Der linke Bereich von Lightroom dient der Navigation (Verzeichnisse, Vorlagen, Sammlungen, etc.) – der Aufbau ähnelt dem Windows Explorer.

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Im Mittelpunkt von Lightroom steht dein zu bearbeitendes Motiv, wahlweise mit Vorher-/ Nachher-Modus. Darunter sind die Bilder einer Serie aufgeführt.

Raus aus der Dunkelkammer

Noch vor 30 Jahren mussten Fotografen ihre Bilder entwickeln. Dass geschah meist in einer Dunkelkammer und der analoge Prozess konnte je nach Anzahl der Aufnahmen einige Tage in Verschlag nehmen. Heute halten wir unsere Momente digital fest und können diese meist sofort verwenden und sogar mit anderen Menschen auf der ganzen Welt teilen. Wenn du jedoch das optimale Ergebnis erhalten möchtest, dann solltest du deine Fotos auch heute noch „entwickeln“ und das funktioniert wesentlich schneller als früher!

Für uns hat sich Lightroom, die „Belichtungskammer“ als innovatives, umfangreiches und einmal eingelernt als ideales digitales Fotolabor erwiesen. Es gibt noch viele andere Programme, die ähnliche Funktionen bieten (teilweise von den Kameraherstellern selbst). Wir sind jedoch so zufrieden, dass wir dieses Tool nicht mehr missen möchten. Viele Fotoenthusiasten haben sich über dem Funktionsumfang des Programms schon den Kopf zerbrochen. Im folgenden Abschnitt bringen wir ein wenig Lichts ins Dunkle. 🙂

Jeder kennt heutzutage Photoshop ebenfalls aus dem Hause Adobe. Die wenigsten können es nutzen oder würden sich selbst daran wagen. Sagen wir es kurz und knapp: die Einarbeitung in die immense Software kann Monate bzw. Jahre dauern. Lightroom dagegen ist definitiv leichter zu erlernen und auch anzuwenden für einen Anfänger, kann dieses jedoch nicht komplett ersetzen.

Das kann Lightroom

Gerade für Anfänger sind die sehr gut dargestellten Grundinformationen über einzelne Fotos enorm wertvoll. Mit welcher Blende, mit welcher Belichtungszeit und welchem ISO-Wert hast du die Aufnahme erstellt? Viele Fehlerquellen kannst du leicht beim Vergleichen deiner Bilder und derer Daten erkennen und damit beim nächsten Foto vermeiden. So kommst du durch gezieltes Experimentieren deinem Wunschergebnis stets ein Stück näher.

Ebenfalls sehr praktisch sind die vielen Filtermöglichkeiten zur Auswahl von gezielt gesuchten Fotos aus einer großen Menge (z.B. Gesichter-Erkennung) oder dem definieren von Bildern in unterschiedliche Sammlungen (z.B. gleicher Urlaubsort). Zu guter Letzt noch eine unserer Lieblingsfunktionen: das Erstellen von Bearbeitungs- Templates bzw. Presets und der Möglichkeit diese gezielt über alle Fotos zu überspielen. Der Nutzen? Deine Bilder haben mit einem Klick alle den gleichen Look und du sparst dir die stundenlange Arbeit der Einzelbearbeitung.

So nutzen wir Lightroom

Der für uns relevante Funktionsumfang kurz zusammengefasst:

  • Import, Bildbetrachtung, Diashow und Präsentation aller gängigen Fotoformate

  • Datenbank, katalogartige Verwaltung und Darstellung tausender Bilder

  • Bildersuche per Stichwort, auch nach Verschlusszeit, Brennweite usw.

  • Einfache bis komplexe Möglichkeiten der Bildbearbeitung und -gestaltung

  • Export deiner Fotos von Web bis Druck

Mit den Funktionen der aktuellen Programmversion kannst du fast alles Denkbare an deinen Fotos verändern und optimieren. Dazu sind die Bearbeitungsschritte Datei-erhaltend und werden in einer Datenbank abgespeichert. So kannst du die Fotos jederzeit abrufen und weiter entwickeln, sogar Änderungen lange Zeit später wieder problemlos rückgängig machen. Klingt nach einem leistungsstarken Tool, oder? Erfahre hier mehr über unseren Workflow mit dem Programm!

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